Couscous Frikadellen

Frikadellen werden ja normalerweise aus Hackfleisch gemacht. Doch wer es lieber vegetarisch oder vegan mag, kann sich auch eine leckere Couscous Frikadelle machen. Das folgende Rezept für Couscous Frikadelle nmit Paprika ist rein vegetarisch, leicht nachzukochen und schmeckt sehr lecker!

Zutatenliste für 2 Personen

  • 250g Instant-Couscous

  • 500 ml Brühe

  • 2 Zwiebeln

  • 500 g Paprika

  • 2 TL Curry

  • Salz

  • Pfeffer

  • 2 TL Butter

  • 2 EL Vollfett-Quark

  • 2 Eier

  • Chilipulver

  • Öl

Zubereitung der Couscous Frikadelle mit Paprika

  1. Die Brühe erhitzen und über das Instant-Couscous gießen, anschließend für etwa 15 Minuten aufquellen lassen. In dieser Zeit Zwiebeln schälen, Paprika abwaschen und beides klein schneiden.

  2. Eine Pfanne mit Butter erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Anschließend Paprika und Currypulver hinzufügen und ebenfalls kurz anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, die Pfanne vom Herd nehmen und runterkühlen lassen.

  3. Die Couscous-Masse mit den Eiern und dem Quark verrühren und das gebratene Gemüse hinzugeben und nochmals gut durchmengen. Die Hände anfeuchten und aus der Masse Couscous Frikadellen formen.

  4. Die Frikadellen mit einem Schuss Öl in der Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis  sie eine knusprig-goldbraune Farbe annehmen. Fertig!

Tipp: Wenn die Couscous-Masse etwas zu flüssig ist, kann man Mehl, Semmelbrösel oder Haferflocken als Bindemittel verwenden.

Frikadellen – typisch deutsch?

Unter Frikadellen versteht man Hackfleisch-Klöße, die je nach Region auch als Buletten Fleischpflanzerl oder Klöpse bekannt sind. Die Frikadelle ist eine alte Speise und war schon im 17. Jahrhundert ein geläufiger Begriff in der deutschen Sprache. Ursprünglich stammt das Wort wahrscheinlich vom französischen „fricandeau“ ab, was eine Kalbsschnitte mit Speckstreifen bezeichnet.

Das Wort Bulette wird vor allem im nordöstlichen Teil Deutschlands verwendet und stammt ebenfalls aus dem französischen. „Boulette“ heißt so viel wie Kügelchen. Häufig wird behauptet, es waren die Hugenotten, die diesen Namen erstmals nach Berlin brachten. In der Tat waren es aber die Soldaten unter Napoleon, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Begriff bekannt machten.

Aus diesem Zeitraum entstammt auch der Begriff „Brisolette“, was für eine kleinere Frikadellen-Form steht, die oftmals mit Paniermehl bestäubt wurde und beim Verzehr auf der Innenseite noch rosa war. Besonders unter den wohlhabenderen Personen war diese Frikadellen-Variante äußerst beliebt.

Die Bezeichnung „Klops“ hingegen stammt sehr wahrscheinlich aus dem Schwedischen. Ein „kalops“ bezeichnet hier eine Fleischscheibe, die in der Pfanne gebraten wird. Es könnte aber auch auf den Begriff „kloppen“, also etwas zerklopfen, zurückzuführen sein. In Bayern schließlich kennt man die Frikadelle als „Fleischpflanzerl“.