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Tunesischer Couscous

In Tunesien ist das traditionelle tunesische Couscous sicherlich eine Art Nationalrezept. Jede Familie hat Ihr eigenes, ganz geheimes Rezept, wobei das Couscous besonders gerne gut gewürzt, um nicht zu sagen sehr scharf gereicht wird. Auch wir haben eines der vielen Rezepte für ein traditionelles Couscous aus Tunesien gesammelt. Viel Spaß!

Zutatenliste für 4 Personen

350 g Instant-Couscous
5 EL Olivenöl
1 TL Tomatenmark
1 TL Harissa
2 Zwiebeln
350 g Lammfleisch (wahlweise auch Rind oder Geflügel)
2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
2 Kartoffeln
2 Karotten
1 Zucchini
150 g vorgekochte Kichererbsen
1 TL Paprikapulver
1 TL Salz
1 TL Koriander, gemahlener
1 TL Pfeffer
5 Tasse/n Wasser

Zubereitung

Das Olivenöl in einen ausreichend großen Topf geben. Das Fleisch jeweils von allen Seiten goldbraun anbraten.  Die Zwiebel fein hacken, zusammen mit Tomatenmark und Harissa dazugeben und mit dem Fleisch zusammen anbraten. Vorsicht – das Fleisch sollte nicht zu braun werden.

Dann immer wieder ein wenig, Stück für Stück, Wasser hinzugeben, bis eine dicke Soße entsteht. Diese dann gut mit Salz, Pfeffer, Koriander usw. würzen. Danach wieder 4-7 Tassen Wasser hinzufügen. Keine Angst, das viele Wasser wird später eingekocht.

Als Nächstes die geschälten Kartoffeln, Zucchini und Karotten hinzugeben.

Eine geschälte Zwiebel dazugeben. Etwa eine Stunde köcheln lassen. Achtung: Das Fleisch von Zeit zu Zeit auf seine Garheit prüfen, am besten mit einem Messer. Lässt es sich leicht hineinstechen, das Fleisch aus dem Topf holen und in einem Gefäß gut abgedeckt warm halten. Gleiches gilt im übrigen für das Gemüse.

Nach dem Köcheln die vorgekochten Kichererbsen hinzufügen. Die Sauce durch stetiges Aufkochen und Rühren „reduzieren“ bis sie weder zu dickflüssig oder zu dünnflüssig ist. Wenn das erreicht ist, die Flamme wieder runter drehen, das Fleisch und das Gemüse wieder hinzu geben und alles zusammen noch einmal gut köcheln.

Jetzt kommt das Couscous hinzu, einfach nach der Packungsanleitung zubereiten, die Sauce danach hinzufügen und das Ganze einmal richtig gut durchrühren und etwas ziehen lassen.

In einer großen Schüssel servieren und zum Schluss das Fleisch und Gemüse dekorativ auf dem Couscous drapieren.

Couscous mit Chicken

Nicht jeder ist Vegetarier. Couscous ist zwar ein vegetarisches Gericht bzw. eine vegetarische Beilage, aber es lässt sich auch ideal mit Fleisch kombinieren. Hier ein leckeres Rezept für Couscous mit Chicken.

Zutatenliste für 4 Personen

  • 750 g Huhn

  • 1 EL Speiseöl

  • 1/2 Zwiebel

  • 1/2 große Karotte

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1/2 Dose geschälte Pflaumen

  • 250 g frische Tomaten

  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

  • 1/2 TL gemahlener Piment

  • 1 Tasse Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe

  • Weißwein

  • 1 Messerspitze Chilipulver (wahlweise Harissa)

  • 1 kleine Zucchini

  • 2 EL Tomatenmark

  • 1/“ Dose Kichererbsen

  • 2 EL gehackter, frischer Koriander

  • 1/“ EL Butter

  • 1 Tasse Instant-Couscous

Zubereitung des Couscous mit Chicken

  1. Tomaten klein hacken. Zwiebel, Knoblauch und Karotte schälen und fein würfeln und in der Pfanne mit etwas Öl anbraten.
  2. Tomaten, Kreuzkümmel und Piment dazu geben, gut durchrühren und für etwa 5 Minuten köcheln lassen. 
  3. 1/2 Tasse Hühnerbrühe, einen Schuss Weißwein und Chilipulver unterrühren.
  4. Das Huhn würzen, in die Pfanne geben und für eine Viertelstunde mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  5. Währenddessen Zuccchini fein würfeln und in die Pfanne geben. Alles köcheln lassen, bis das Fleisch angenehm zart ist (etwa 20-25 Minuten).
  6. Tomatenmark und Koriander unterrühren. 
  7. Die restliche Hühnerbrühe zum Kochen bringen und das Instant-Couscous hinzugeben.
  8. Alles gut durchrühren, abdecken und von der Herdplatte nehmen.
  9. Das Couscous für etwa 5 Minuten quellen lassen. Couscous mit Huhn und Gemüse anrichten und mit Koriander garnieren. Mit Harissa servieren.

Couscous Frikadellen

Frikadellen werden ja normalerweise aus Hackfleisch gemacht. Doch wer es lieber vegetarisch oder vegan mag, kann sich auch eine leckere Couscous Frikadelle machen. Das folgende Rezept für Couscous Frikadelle nmit Paprika ist rein vegetarisch, leicht nachzukochen und schmeckt sehr lecker!

Zutatenliste für 2 Personen

  • 250g Instant-Couscous

  • 500 ml Brühe

  • 2 Zwiebeln

  • 500 g Paprika

  • 2 TL Curry

  • Salz

  • Pfeffer

  • 2 TL Butter

  • 2 EL Vollfett-Quark

  • 2 Eier

  • Chilipulver

  • Öl

Zubereitung der Couscous Frikadelle mit Paprika

  1. Die Brühe erhitzen und über das Instant-Couscous gießen, anschließend für etwa 15 Minuten aufquellen lassen. In dieser Zeit Zwiebeln schälen, Paprika abwaschen und beides klein schneiden.

  2. Eine Pfanne mit Butter erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Anschließend Paprika und Currypulver hinzufügen und ebenfalls kurz anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, die Pfanne vom Herd nehmen und runterkühlen lassen.

  3. Die Couscous-Masse mit den Eiern und dem Quark verrühren und das gebratene Gemüse hinzugeben und nochmals gut durchmengen. Die Hände anfeuchten und aus der Masse Couscous Frikadellen formen.

  4. Die Frikadellen mit einem Schuss Öl in der Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis  sie eine knusprig-goldbraune Farbe annehmen. Fertig!

Tipp: Wenn die Couscous-Masse etwas zu flüssig ist, kann man Mehl, Semmelbrösel oder Haferflocken als Bindemittel verwenden.

Frikadellen – typisch deutsch?

Unter Frikadellen versteht man Hackfleisch-Klöße, die je nach Region auch als Buletten Fleischpflanzerl oder Klöpse bekannt sind. Die Frikadelle ist eine alte Speise und war schon im 17. Jahrhundert ein geläufiger Begriff in der deutschen Sprache. Ursprünglich stammt das Wort wahrscheinlich vom französischen „fricandeau“ ab, was eine Kalbsschnitte mit Speckstreifen bezeichnet.

Das Wort Bulette wird vor allem im nordöstlichen Teil Deutschlands verwendet und stammt ebenfalls aus dem französischen. „Boulette“ heißt so viel wie Kügelchen. Häufig wird behauptet, es waren die Hugenotten, die diesen Namen erstmals nach Berlin brachten. In der Tat waren es aber die Soldaten unter Napoleon, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Begriff bekannt machten.

Aus diesem Zeitraum entstammt auch der Begriff „Brisolette“, was für eine kleinere Frikadellen-Form steht, die oftmals mit Paniermehl bestäubt wurde und beim Verzehr auf der Innenseite noch rosa war. Besonders unter den wohlhabenderen Personen war diese Frikadellen-Variante äußerst beliebt.

Die Bezeichnung „Klops“ hingegen stammt sehr wahrscheinlich aus dem Schwedischen. Ein „kalops“ bezeichnet hier eine Fleischscheibe, die in der Pfanne gebraten wird. Es könnte aber auch auf den Begriff „kloppen“, also etwas zerklopfen, zurückzuführen sein. In Bayern schließlich kennt man die Frikadelle als „Fleischpflanzerl“.