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Couscous mit Datteln

couscous-datteln-palmeNicht nur in Nordafrika sind die Datteln beliebt, auch in unseren Breitengeraden werden Sie zunehmend beliebter. Gerade als Begleiter zu süßen oder herzhaften Gerichten eignen Sie sich perfekt. Im Handel erhält man die kleinen süßen Früchte frisch, getrocknet oder im Tiefkühlfach. Während die frischen Früchte nicht so süß sind wie getrocknete, halten sich getrocknete Datteln länger. Vorsicht bei tiefgekühlten Datteln: Die beginnen nach etwa einer Woche mit dem Gärungsprozess. Doch zurück zum Couscous: Inspiriert von einer TV-Kochsendung habe ich mir ein leckeres Couscous mit Datteln ausgedacht, dass die Süße der Datteln mit herzhaften Aromen aus Parmesan, Rosmarin und Zwiebeln kombiniert. Und glauben Sie mir: Einfacher habe ich schon länger nicht mehr so lecker gekocht!

Zutatenliste für 4 Personen

  • 300 g Couscous
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • 80 ml Weißwein
  • 6 Datteln (idealerweise frische Datteln)
  • 100 g Parmesan
  • 1 Zwiebel
  • Rosmarin
  • 1 Limette
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung des Couscous mit Datteln

  1. Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einem Topf und einem Stücjk Butter anschwitzen. Je nach Geschmack 1-2 Zweige Rosmarin beigeben.
  2. Das Couscous dazugeben und kurz anschwitzen. Nach ca. 1 Minute mit dem Weißwein ablöschen und verkochen lassen.
  3. Das Couscous vom Herd nehmen und mit der Brühe aufgießen.
  4. Das Couscous anschließend von der heißen Herdplatte nehmen und mit dem Fond aufgießen.  Etwa 10 Minuten quellen lassen, zwischendurch mit einer Gabel auflockern.
  5. Rosmarin aus dem Couscous nehmen, die Rosmarin-Nadeln abziehen, klein schneiden und wieder hinzugeben.
  6. Die Datteln in kleine Stücke schneiden und unter das Couscous rühren. Das Olivenöl sowie Salz und Pfeffer dazu geben.
  7. Zuletzt nach Belieben den Parmesan über das Couscous reiben und den Limettensaft hinzugeben – Fertig!

Datteln – nahrhaft und gesund

Wie kaum eine Beerenfrucht ist die Dattel reich an Nährstoffen und – wie hier in unserem Couscous – vielseitig einsetzbar. Dazu sind Datteln noch äußerst gesund, kein Wunder also, dass sie von Marokko bis Ägypten von Alt und Jung geschätzt werden. Die exotischen Früchte wachsen an Palmen und sind in Deutschland in jedem Supermarkt oder aber beim Gemüsehändler erhältlich. Dabei gibt es sie frisch, getrocknet oder als Tiefkühlprodukt. Beim Kauf von frischen Datteln sollten Sie darauf achten, dass die Datteln nicht weich und kräftig gefüllt sind. Die Haut der Frucht sollte leicht glänzend und klebrig sein. Und auch wenn es komisch aussieht – riechen sie ausgiebig an den Datteln. Ist das Aroma fruchtig-süß, steht einem Kauf nichts mehr im Wege.

 

Couscous Auflauf

Auch mit Couscous lässt sich ein schmackhafter Auflauf zaubern. Das folgende Rezept zeigt wie es geht.

Zutatenliste für 2 Personen

  • 250 Instant-Couscous

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 150 g Zucchini

  • 160 g Aubergine

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 Paprikaschote

  • 15 g geschälte Mandeln

  • 1/2 Bund Petersilie

  • 3 EL Olivenöl

  • 100 g Feta-Käse

  • 1 EL Ajvar

  • Etwas Fett, um die Auflauf-Form einzufetten

Zubereitung des Couscous Auflauf

  1. Die Gemüsebrühe bis zum Kochen erhitzen und etwa 2/3 der Brühe über das Couscous gießen, das Couscous aufquellen lassen.
  2. Zucchini sowie Aubergine mit Wasser abspülen, fein würfeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Paprika ebenfalls mit Wasser abspülen und fein würfeln.
  3. Die Mandeln in der Pfanne kurz anbraten. Die frische Petersilie abwaschen, ausschütteln und fein hacken.
  4. Den Backofen auf etwa 200 Grad Celsius aufheizen.
  5. Aubergine mit Olivenöl in der Pfanne kurz anbraten und in eine Schüssel geben. Den Rest des Gemüses ebenfalls in der Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Das Couscous mit Hilfe einer Gabel etwas auflockern, die Auflaufform einfetten und die Hälfte das Couscous in die Auflaufform geben. Sämtliches Gemüse, die Mandeln, sowie die Petersilie in einer Schüssel gut durchrühren und auf das Couscous in der Auflaufform geben. Mit dem restlichen Couscous die obere Auflauf-Schicht herstellen.
  7. Den Feta-Käse zerkrümeln, auf den Couscous Auflauf streuen und noch einen Schuss Öl darauf träufeln.
  8. Nun den Couscous Auflauf im vorgeheizten Ofen rund 25 Minuten garen, bis die Oberfläche eine goldbraune Farbe annimmt. Nach Wunsch noch mit etwas Petersilie dekorieren. Die übrig gebliebene Gemüsebrühe mit dem Ajvar vermischen und zum Couscous Auflauf servieren.

Aufläufe – ein Klassiker der Küche

Unter einem Auflauf versteht man ein salziges oder auch süßes Gericht, dass im Backofen langsam gegart wird. Der Begriff Auflauf leitet sich dabei von dem Vorgang des „auflaufens“ ab. Gemeint ist damit das Aufgehen einer Auflaufmasse, die Eischnee enthält.

Allerdings werden als Auflauf auch andere Gerichte bezeichnet, die im Ofen langsam gegart werden, wie etwa das klassische Kartoffelgratin. Dieses zeichnet sich besonders durch seine verschiedenen Schichten aus, die unterschiedliche Zutaten enthalten.

Nudelaufläufe, Reiseaufläufe und Kartoffelaufläufe sind weitere beliebte Auflauf-Varianten. In Österreich isst man auch gerne den Scheiterhaufen, einen süßen Auflauf, der Äpfel und Brotscheiben enthält.

Ursprünglich entstand der Auflauf aus den Pasteten des Mittelalters. Die ersten Rezepte für Aufläufe lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückdatieren. In diesen frühren Auflauf-Varianten wurde als Basis ein Reisbrei verwendet, der – je nach Rezept – mit süßen oder auch herzhaften Zutaten in großen Töpfen gegart wurde. Der „neue“ Auflauf wie wir ihn heute kennen, wurde erstmals 1866 in Nordamerika zubereitet. Auch heute noch gilt der Auflauf daher als klassisches nordamerikanisches Gericht.

Ras el Hanout

Wie keine andere Gewürzmischung, steht Ras el-Hamout für die Küche Nordafrikas und den Geschmack des Orients. Wenn man eine Dose dieses original marokkanischen Gewürzmixtur öffnet, kann man richtig Fernweh bekommen – so exotisch ist der Duft.

Die Gewürzmischung ist sehr lecker zu Couscous und kann problemlos im Laden gekauft werden. Wer sich jedoch selber einmal an die Herstellung von Ras el-Hanout wagen möchte, kann dazu folgendes Rezept verwenden. Die Herstellung ist sehr aufwendig und man benötig viele verschiedene Gewürze dazu. Das Endergebnis ist die Mühe aber auf jeden Fall wert. Wem dies dennoch zu viel Arbeit ist, der kann sich Ras el-Hanout auch einfach als Fertigmischung kaufen.

Zuatenliste für Ras el-Hanout

  • 1/2 TL Zimt

  • 1/4 TL Anis

  • 4 Nelken

  • 1 TL Kurkuma

  • 2 EL gemahlener Kreuzkümmel

  • 1 TL Kubebenpfeffer

  • 1 TL Schwarzer Pfeffer

  • 1 EL Koriandersamen

  • 1 TL frische gemahlene Muskatnuss

  • 1 EL getrockneter Ingwer

  • 2 Pimentkörner

  • 1 Muskatblüte

  • 1 Lorbeerblatt

  • 1 Döschen Safranfäden

  • 2 Kardamomkapseln

  • 1/2 TL Lavendelblüten

  • 1 Chilischote

  • 1/2 Galgantwurzel

  • 2 Stücke Gelbwurz

  • 2 Rosenknopsen

  • 1/2 Veilchenwurzel

Zubereitung des Ras el Hanout

  1. Sämtliche Gewürze in eine Pfanne geben und für etwa 4 Minuten rösten. Dabei immer kräftig durchrühren.
  2. 1 TL Zimt hinzugeben.
  3. Wenn die Gewürzmischung einen Duft entwickelt, aus der Pfanne nehmen und mit einer Gewürzmühle klein mahlen. Mit einem feinem Sieb durchsieben und in einem Gewürzdöschen verschließen.

Ras el Hanout – DIE Couscous Gewürzmischung

Ras el-Hamout stammt ursprünglich aus Marokko und bedeutet übersetzt so viel wie „Chef des Ladens“. Der Name stammt von der Tatsache her, dass früher nur die Chefs eines Gewürzladens selber diese Gewürzmischung anfertigten, da die Zubereitung so kompliziert war. Mit rund 25 enthaltenen verschiedenen Gewürzen wollte man die Herstellung so nicht den Lehrlingen überlassen.

Couscous mit Gemüse

Kuskus with vegetable as closeup in a WOKCouscous und Gemüse, das ist wohl der Klassiker. Doch noch besser schmeckt das ganze als Gemüsepfanne. Wie man eine leckere Couscous Pfanne mit Gemüse zubereitet, zeigt das folgende Rezept. Die Zubereitung dauert etwa nur eine halbe Stunde. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

Zutatenliste für 4 Personen

  • 500 g Brokkoli

  • 2 rote Paprikaschoten

  • 2 Karotten

  • 2 Knoblauchzehen

  • 4 EL Olivenöl

  • 150 g Erbsen aus der Tiefkühltruhe

  • 2 EL Currypulver

  • 2 TL Harissa

  • Salz

  • Pfeffer

  • 400 ml Gemüsebrühe

  • 2 Tassen Instant-Couscous

  • 4 Frühlingszwiebeln

Zubereitung der Couscous Pfanne mit Gemüse

  1. Karotten klein schneiden, Brokkoli, und Paprikaschoten fein würfeln. Knoblauch und Frühlingszwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln.
  2. Eine Pfanne mit etwas Öl aufheizen. Das Gemüse in die Pfanne geben und für etwa 5 Minuten anbraten. Das angebratene Gemüse mit Currypulver, Harissa, Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
  3. Gemüsebrühe in die Pfanne geben und für 2-3 Minuten köcheln lassen.
  4. Instant-Couscous hinzufügen, gut durchrühren und die Gemüse Pfanne mit Couscous aufkochen.
  5. Pfanne mit einem Deckel abdecken und das Couscous für etwa 5 Minuten aufquellen lassen.
  6. Die Couscous Pfanne mit Gemüse gut durchrühren, mit Frühlingszwiebeln garnieren und servieren.

Gemüse – einfach nur lecker!

Unter dem Begriff Gemüse sind eine ganze Vielzahl verschiedener Pflanzen zusammengefasst, die als Beilage gekocht oder auch roh verzehrt werden. Gemüse ist besonders wegen seines hohen Anteils an Vitaminen und Mineralstoffen gesund und ein wichtiger Teil der Ernähung. Noch dazu spielen die im Gemüse enthaltenen Ballaststoffe eine wichtige Rolle in der Verdauung.

Auch wenn Erbsen und Linsen gemeinhin als Gemüse bezeichnet werden, stellen sie doch kein Gemüse im engeren Sinn dar, sondern getrocknete Samen. Paprika und Zwiebeln zählen nur dann als ein Gemüse, wenn sie einen erkennbaren Anteil an einem Gericht haben und nicht nur als Gewürz verwendet werden.

Die Trennung zwischen Obst und Gemüse ist nicht überall die gleiche und unterscheidet sich von Land zu Land. Allein in Deutschland gibt es verschiedene Definitionen davon, was als Obst und was als Gemüse zählt. Normalerweise wird jedoch Obst roh gegessen, während man Gemüse gekocht isst. Obst hat auch einen süßeren Geschmack als Gemüse, das häufig mit geschmacksgebenden Gewürzen angerichtet wird.

Couscous mit Champignons

Pilze sind Geschmackssache, keine Frage. Aber sie sind eine tolle Zutat für Couscous, Nudeln oder Reis. Ich liebe Champignons, deshalb gibt es hier ein Rezept meine absolute Lieblings Couscous-Kombination: Couscous mit Champignons! Lassen sie es sich schmecken.

Zutatenliste für 2 Personen

  • 2 Frühlingszwiebeln

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 Aubergine

  • frische Champignons

  • Olivenöl

  • 125 g Instant-Couscous

  • 1/4 EL Currypaste

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • Salz

  • Pfeffer

  • Chilipulver

  • Basilikum

  • Petersilie

  • Zitronensaft

Zubereitung des Couscous mit Champignons

  1. Frühlingszwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Aubergine abwaschen, in Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Basilikum und Petersilie klein hacken. Champignons ebenfalls klein schneiden.
  2. Gemüsebrühe erhitzen und über Instant-Couscous schütten, für ein paar Minuten quellen lassen.
  3. Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Knoblauch und die Frühlingszwiebeln in der Pfanne anbraten. Aubergine dazu geben und ebenfalls anbraten.
  4. Currypaste unter das Gemüse rühren und Couscous-Masse dazugeben. Gehackten Basilikum und Petersilie hinzufügen, mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen und bei geringer Hitze kurz garen lassen.

Champignons – kleiner Pilz, großer Geschmack

Der Champignon ist ein beliebter Speisepilz, der in Deutschland auf Wiesen und in Wäldern vorkommt. Die im Supermarkt angebotenen Champignons stammen allerdings allesamt aus speziellen Zuchtanlagen. Laien sollten auch besser nicht versuchen, den Champignon selber zu sammeln, da dieser Pilz leicht mit einigen giftigen Arten verwechselt werden kann. Wer also selber Champignons sammeln möchte, sollte sich bei den verschiedenen Pilzarten besser gut auskennen. Große Ähnlichkeit zum Champignon hat etwa der Knollenblätterpilz und diese Art ist tödlich!

Champignons sind kalorienarm, da sie zu über 90% aus Wasser bestehen. Dennoch enthalten sie Eiweiß, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Nicht zuletzt sind Champignons äußerst lecker und auch hervorragend für ein schmackhaftes Couscous Gericht geeignet.

Couscous mit Avocado

AvocadosIch liebe Avocados! In der internationalen Küche werden Avocados für die Zubereitung einer Vielzahl verschiedener Speisen verwendet. In Japan macht man aus Avocado etwa vegetarisches Sushi, in Brasilien hingegen verwendet man die Frucht zur Herstellung von Eiscreme und dem „vitamina de abacate“, einem leckeren Vitamingetränk. In Südostasien werden Avocados gerne als Süßspeise verwendet. Besonders Avocado-Milch-Shakes sind hier sehr beliebt. Natürlich kann man auch Couscous mit Avocado mischen. Das folgende Rezept zeigt, wie man rasch eine leckere Couscous-Variante mit Avocado zubereiten kann.

Zutatenliste für 4 Personen

  • 500 g Instant-Couscous

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 4 reife Avocados

  • Olivenöl

  • Zitronensaft

  • Salz

  • Pfeffer

  • Optional: Bio-Kresse

Zubereitung des Couscous mit Avocado

  1. Avocado abwaschen, schälen und fein würfeln.
  2. Gemüsebrühe aufkochen, einen Schuss Olivenöl unterrühren und anschließend von der Herdplatte nehmen.
  3. Die Brühe über das Couscous gießen und für ein paar Minuten aufquellen lassen.
  4. Anschließend die Avocado dazugeben, gut durchrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Tipp: Sehr lecker ist es auch, das Avocado-Couscous mit etwas Bio-Kresse zu dekorieren!

Die Avocado – gesund und lecker!

Die Avocadofrucht gehört zu den Lorbeergewächsen und stammt ursprünglich aus dem südlichen Mexiko. Hier wächst sie an großen Bäumen, die ganze 15 Meter hoch werden können. Die Avocado ist eine äußerst alte Frucht, die bereits seit rund 10.000 Jahren von Menschen gegessen wird. Es waren spanische Eroberer, welche die Avocado von ihrem Ursprungsland aus bis hin nach Afrika und Südostasien verbreiteten. Auch rund um das Mittelmeer wird die Frucht angebaut, allerdings erst seit dem frühen 20. Jahrhundert. Vom Avocado-Baum gibt es inzwischen mehr als 400 verschiedene Sorten, die weltweit in tropischen und subtropischen Anbaugebieten kultiviert werden.

Streng genommen ist die Avocado gar keine Frucht, sonder eine Beere, die jedoch die Form einer Birne aufweist. Kauft man Avocados im Supermarkt, sind sie häufig noch etwas hart. Das ist aber kein Problem! Man kann sie trotzdem ohne Probleme mitnehmen, da sie zu Hause noch nachreifen. Ein einfacher Reifetest für Avocados besteht darin, die Schale etwas einzudrücken. Gibt sie leicht nach, dann ist die Avocado reif und kann gegessen werden. Wer die Nachreifung von Avocados etwas beschleunigen möchte, kann sie auch in etwas Zeitungspapier einwickeln oder in eine Kiste mit Äpfeln legen.

Die Schale selbst, sowie der Kern der Avocado sind nicht zum Verzehr geeignet, lediglich das Fruchtfleisch ist genießbar. Dies ist jedoch äußerst nahrhaft und gesund. Wenn man Avocados in Deutschland kauft, bekommt man häufig Sorten, die im Geschmack nicht so süß sind – anders als in den Tropen. Sind die Avocados reif, nimmt das Fruchtfleisch eine gelbe bis leicht grünliche Farbe an und wird angenehm weich. Avocados können problemlos roh verzehrt werden, allerdings sollte man darauf achten, dass das Fruchtfleisch keine graue oder gar bräunliche Farbe angenommen hat. In eine solchen Fall ist die Avocado verdorben und nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Couscous Eintopf

Im Herbst, wenn es regnet und stürmt und man hungrig aus der Kälte kommt, da gibt es nichts besseres als einen Eintopf. Und natürlich: Auch mit Couscous lässt sich ein leckerer Eintopf zubereiten. Das folgende Rezept für Couscous Eintopf mit Aubergine ist ganz leicht nachzukochen und äußerst schmackhaft noch dazu.

Zutatenliste für 2 Personen

  • 1 Aubergine

  • 1 Dose Pizzatomaten

  • 1 TL Instantbrühe

  • 1 TL Currypulver

  • 1/2 TL Paprikamark

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 Tasse Instant-Couscous

Zubereitung des Couscous Eintopf mit Aubergine

  1. Aubergine abwaschen und fein würfeln. Eine Prise Salz in einen Topf mit Wasser geben und die Aubergine darin für etwa 30 Minuten einweichen lassen, so werden die Bitterstoffe aus der Aubergine entzogen. Anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  2. Einen Topf vorheizen, Aubergine, Gewürze, Instantbrühe und Tomaten dazu geben und gut miteinander vermenge. Für etwa eine Viertelstunde garen lassen und dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und etwas Pfeffer würzen.
  3. Instant-Couscous mit heißem Wasser zubereiten (Anweisungen auf der Packungsbeilage beachten!) und quellen lassen. Mit dem Auberginen-Eintopf servieren.

Der Eintopf – eines der ältesten Gerichte der Welt

Unter einem Eintopf versteht man eine kräftige Suppe, die eine komplette Mahlzeit darstellt. Der Eintopf war früher besonders unter den Bauern beliebt und es wurden hauptsächlich Hülsenfrüchte, Gemüse und Getreideprodukte als Zutaten verwendet. Abhängig vom Rezept kann im Eintopf auch Fleisch oder Wurst enthalten sein.

Der Eintopf ist eine sehr alte Speise und wird weltweit gerne gegessen. In Deutschland bezeichnet man nur solche Gerichte als Eintopf, welche einen großen Anteil an Flüssigkeit haben – Schmorgerichte gehören also nicht dazu. Klassische deutsche Eintopf-Varianten sind etwa die Erbsensuppe, der Linseneintopf oder das Kesselgulasch.

Die Zubereitung unterschiedlicher Zutaten, sowie das Kombinieren von Fleisch und verschiedenen Gemüsesorten in einem großem Topf zählt wahrscheinlich zu den ältesten Rezepturen der Menschheitsgeschichte und wird schon seit jahrtausenden angewandt.

Bereits die Römer ernährten ihre Gladiatoren mit einer Eintopf-Variante, einem Gerstenschleim mit Bohnen. Auch die Germanen kannten einen Eintopf aus Getreide, verschiedenen Gemüsesorten und Fleisch. Die indianischen Ureinwohner Nordamerikas bereiteten traditionell eine Mischung aus Maispaste, dicken Bohnen und Fisch zu.

Couscous Burger

Dem Burger haftet man ja gerne das Ettikett des ungesunden an. Zuviel Burger ist zu viel des Guten, in Kombination mit Saucen, ja sogar Bacon oftmals eine wahre Kalorienbombe. Dass es auch anders geht, will ich hier mit dem Rezept für einen Couscous Burger zeigen, mit Sicherheit das Leckerste, was ich jemals auf dem Burgerbrötchen hatte. Dazu noch einen Dip, damit es richtig gut schmeckt!

Zutatenliste für 2 Personen

  • 1 Tasse Instant-Couscous

  • 250 g Gemüse der Saison (Karotten, Zucchini, Tomaten, Gurken…)

  • 1/2 Bund Petersilie

  • 2 Eier

  • 5 g Butter

  • gemahlene Nelken

  • 1/2 Kreuzkümmel

  • 1/2 Sternanis

  • Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • Burgerbrötchen

  • Tomaten

  • Kopfsalat

Zutatenliste für die Soße

  • 100 g Naturjoghurt

  • 50 g saurer Halbrahm

  • 1/2 Zitrone ohne Schale

  • gemahlene Nelken

  • gemahlener Kreuzkümmel

  • Zucker

  • Pfeffer

  • Salz

Zubereitung der Couscous Burger

200 ml Wasser mit einer Prise Salz erhitzen, bis es kocht. Sämtliche Zutaten für die Soße miteinander vermischen, mit etwas Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken und in den Kühlschrank stellen.

Instant-Couscous zum kochenden Wasser geben und aufquellen lassen. Die Butter hinzufügen und gut durchrühren. Gemüse abwaschen und fein würfeln, die Petersilie klein hacken. Das Gemüse in einer Pfanne mit Olivenöl und den Gewürzen kurz andünsten. Anschließend abkühlen lassen und den Sternanis und Kreuzkümmel entfernen.

Couscous mit dem gedünsteten Gemüse, Eiern und der gehackten Petersilie in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und für rund 5 Minuten setzen lassen.

Aus der Couscous Masse Burger formen und in der Bratpfanne mit Öl auf beiden Seiten anbraten, bis sie knusprig-goldbraun sind. Im Burgerbrötchen mit einem Salatblatt, etwas Tomate und der Soße anrichten und servieren.

Noch ein Tipp:

Die Burger formt man am besten mit angefeuchteten Händen, so klebt die Masse weniger an den Fingern fest. Wer keine Nelken, Sternanis oder Kreuzkümmel mag, kann statt dessen auch Safran oder Koriander als Gewürz für die Couscous Burger verwenden.

Der Burger – Das Leibgericht der Massen

Unter dem Hamburger, kurz Burger, versteht man ein beliebtes Schnellgericht, von dem unzählige verschiedene Varianten existieren. Beim klassischen Burger wird ein Patty aus Rinderhack gegrillt und in einem Brötchen mit etwas Salat, Tomate und einer Soße angerichtet. Bei zahlreichen Schnellrestaurants gehört der Burger zum Standardsortiment.

Wer es lieber fleischlos mag, kann sich auch einen schmackhaften vegegarischen Couscous Burger zubereiten. Das geht ganz einfach und ergibt einen gesunden und schmackhaften Snack.

Couscous Bratlinge

Sehr leckere Couscous-Bratlinge lassen sich ganz einfach zubereiten. Das vegetarische, sogar vegane Gericht ist ein Klassiker der fleischlosen Küche und sehr beliebt. Es passt perfekt zu einem frischen Salat und macht sich auch toll als Burger. So bereiten Sie Couscous-Bratlinge ganz einfach zu:

Zutatenliste für 2 Personen

  • 1 Tasse Instant-Couscous

  • 1 Tasse Gemüsebrühe

  • 1 Zwiebel

  • 1 Ei

  • Knoblauch

  • Salz

  • Pfeffer

  • Öl

  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung der Couscous Bratlinge

  1. Petersilie abwaschen und klein hacken. Zwiebel schälen, fein würfeln und mit Knoblauch und Öl in einer Pfanne andünsten, bis sie glasig werden. Anschließend die Pfanne von der Herdplatte nehmen.
  2. Gemüsebrühe erhitzen, über das Couscous gießen und die Masse aufquellen lassen.
  3. Couscous, Ei und Petersilie in die Pfanne mit Zwiebel und Knoblauch geben, alles gut durchrühren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die so entstandene Masse für rund fünf Minuten aufquellen lassen.
  5. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen, aus der Masse Bratlinge formen und diese in der Pfanne kurz von jeder Seite anbraten, bis sie knusprig-goldbraun sind.

Noch ein Tipp:

Je nach Vorliebe kann man die Couscous Bratlinge auch mit etwas Gemüse zubereiten. Sehr lecker sind die Bratlinge mit einem Salat und mit einem Klecks Joghurt serviert. Falls die Masse für die Couscous etwas zu flüssig wird, kann man zusätzlich Haferflocken als Bindemittel verwenden.

Couscous Bratlinge – der Veggie Klassiker

Bratlinge ähneln vom Äußeren her sehr der klassischen Frikadelle. Der feine Unterschied besteht allerdings darin, dass Bratlinge nicht aus Fleisch zubereitet werden. Diese Klöße werden viel mehr aus Gemüse, Getreide oder auch aus Hülsenfrüchten hergestellt. Oftmals werden diese verschiedenen Zutaten auch zur Herstellung von Bratlingen kombiniert. Bekannt wurden die Bratlinge durch den Schweizer Ernährungswissenschaftler und Vorreiter der Vollwertkost, Maximilian Oskar Bircher-Benner, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen die so genannte „Zivilisationskost“ aussprach. Moderne Bratling-Varianten werden auch gerne mit Tofu oder Seitan zubereitet.

In vegetarischen Restaurants sind die Bratlinge besonders als Veggie-Burger beliebt, dazu werden einfach Gemüsebratlinge mit etwas Salat, Tomate und einer Soße in einem Brötchen angerichtet, ganz wie der klassische Hamburger.

Auch aus Couscous lassen sich ganz leicht schmackhafte Bratlinge zubereiten. Das folgende Rezept zeigt, wie es geht.